Landesmitgliederversammlung beschließt Namensänderung – Saar-Grüne freuen sich über jugendpolitische Impulse
Die Grün-Alternative Jugend Saar hat am vergangenen Sonntag auf ihrer Landesmitgliederversammlung. im nordsaarländischen Steinberg-Deckenhardt einstimmig beschlossen, den bisherigen Namen in Grüne Jugend Saar zu ändern. Damit folgt die GAJ dem erfolgreichen Beispiel des Bundesverbandes und mehrerer Landesverbände, die diesen Schritt bereits in der Vergangenheit vollzogen haben. Es habe sich gezeigt, dass der Name "Grüne Jugend" in der Öffentlichkeit leichter mit den politischen Vorstellungen des Jugendverbandes der Partei Bündnis 90/Die GRÜNEN in Verbindung gebracht wird.

Der Landesvorsitzende der Organisation, Christian Klein, hofft in Zukunft, weniger erklären zu müssen, was die Grüne Jugend sei und wofür sie stehe. "Die Leute sollen vielmehr direkt vom Namen auf unsere politische Idee schließen können." so Klein wörtlich. "Trotz der namentlichen Annäherung werden wir aber selbstverständlich weiterhin, falls notwendig, auch kritisch gegenüber unserer Mutterpartei bleiben."

Der politische Geschäftsführer der saarländischen Grünen, Hubert Ulrich, begrüßte die Entscheidung der Grünen Jugend. Die saarländischen Grünen freuten sich darüber, dass die Jugendorganisation innerhalb des Landesverbandes jugendpolitische Akzente setzen wolle und ganz sicher auch werde. Von Seiten des Landesvorstandes sagte Ulrich dem Landesvorsitzenden der Grünen Jugend Saar, Christian Klein, jede mögliche Unterstützung zu. Die Mutterpartei erhoffe sich von der Grünen Jugend klare Impulse etwa für ihre Forderung nach Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre und die Einführung eines Führerscheines mit 17 Jahren. Ulrich betonte, dass die Grüne Jugend und die von ihr vertretene Jugendpolitik eine exponierte Position im kommenden Bundestagwahlkampf der Saar-Grünen erhalten werde.