Grüne Jugend fordert die Jamaika-Koalition zum konstruktiven Dialog mit der Linkspartei auf

Anlässlich der klaren Absage der SPD-Landtagsfraktion und der damit verbunden Diskussion um das 5. Grundschuljahr fordert die Grüne Jugend Saar die Jamaika-Koalition im Landtag entgegen den Aussagen des Fraktionsvorsitzenden der CDU, Klaus Meiser,  zu einem konstruktiven Dialog mit den Linken auf. Alle Fraktionen sollen nach Auffassung der jungen Grünen vorbehaltlos den Dialog miteinander aufnehmen und nicht wie die SPD  sich schon im Voraus festlegen , ohne dass  wirklich ausgelotet und verhandelt worden sei. Hierzu erklärt Lukas Paltz, Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend Saar:

„Die Haltung des Fraktionsvorsitzenden der CDU, Klaus Meiser, ist für uns nicht hinnehmbar. Wir erwarten, dass die Jamaika-Koalition auch mit der Linkspartei über eine geplante Verfassungsänderung verhandelt. Dies kann natürlich nur auf Grundlage des Koalitionsvertrages der Jamaika-Koalition stattfinden. Inwieweit das Angebot von den Linken ernstgenommen werden kann, muss aber vorurteilsfrei überprüft werden. Die Linkspartei würde bei dieser Bildungsreform und auch bei der geplanten Verfassungsänderung weitestgehend ihrem eigenen Wahlprogramm zustimmen. An saarländischen Schulen würde dann längeres gemeinsames Lernen endlich Realität werden und der Hochschulabschluss würde zugänglicher gemacht werden. Dies alles ist aber nur möglich, wenn die Regierungsfraktionen auch rechtzeitig den Kontakt zu den Linken im Landtag suchen. Wir fordern daher die Jamaika-Koalition zu einer konstruktiven und ergebnisorientierten Dialog mit der Linkspartei auf und kritisieren die Meinung des CDU-Fraktionsvorsitzenden, Klaus Meiser, dass eine Kooperation bei Bildungsreform kein Thema sei. Eine Verbesserung des Bildungssystem in dieser Form darf man aus unserer Sicht nicht so leichtfertig riskieren, Parteipolitik und ähnliches ist bei dieser Diskussion fehl am Platz.“