Déi jonk gréng, die Grüne Jugend Luxemburg, die Grüne Jugend Rheinland-Pfalz und die Grüne Jugend Saar werden sich an der großen Anti-AKW-Demonstration am 18. September in Perl beteiligen. „Die Bundesregierung hat sich zur Anwältin der Interessen der Atomlobby gemacht. Der ausgehandelte Deal heißt: Laufzeitverlängerung gegen Geld. Diese Entscheidung von Schwarz-Gelb ist unverantwortlich. Die Bundesregierung macht damit eine Politik gegen die Mehrheit und auf Kosten der Sicherheit der Bevölkerung.“, so Thorsten Comtesse, Sprecher Grüne Jugend Saar. „Gemeinsam protestieren wir gegen das nahe Kraftwerk Cattenom. Radioaktivität macht vor Grenzen nicht halt. Erst jüngst wurde dort ein Mitarbeiter radioaktiv verstrahlt. Der Pannenreaktor muss schnellstmöglich abgeschaltet werden.“

Im Vorfeld wird es eine gemeinsame Aktion vor der Deutschen Botschaft in Luxemburg geben, an der sich grüne Jugendliche symbolisch gegen Atommüll und Super-GAU schützen. Die Aktion findet am 14. September gegen 14:00 Uhr statt.

„Der Pannenreaktor Cattenom ist der anfälligste französische Atommeiler. Jeden Monat kommt es zu Pannen und Störfällen. Wir fordern die PolitikerInnen der Großregion dazu auf sich konsequent gegen Atomkraft und Cattenom auszusprechen“, so Gina Arvai, Sprecherin von déi jonk gréng. „Die Entscheidung der Deutschen Regierung ist fatal: Somit werden wieder die falschen Signale gesetzt in dem man die umweltschädliche Atomkraft weiter fördert, anstelle europaweit sich für erneuerbare und saubere Energiequellen einzusetzen“, erklärt Philippe Schockweiler, Sprecher von déi jonk gréng.

Kai Lüke, Sprecher der Grünen Jugend Rheinland-Pfalz, schließt ab: „Es geht nicht nur um unsere Zukunft und unsere Atomabfälle, denn oft wird vergessen, dass das benötigte Uran nicht hier abgebaut wird. Unter schlechten Umständen beuten wir MinenarbeiterInnen und die Gesundheit der Bevölkerung in afrikanischen Ländern aus und verschmutzen Umwelt. Natürlich wird vom Uranabbau beim schillernden CO2-freien Image von Atomkraft nie geredet.“