Die Grüne Jugend Saar zeigt sich erleichtert über den Beschluss der Jamaika-Koalition, die Einsparungen beim Landesjugendring um 10000 Euro herabzusetzen. Die ursprünglich geplante Kürzung in Höhe von 25400 Euro hätte für den Jugendring wohl die Handlungsunfähigkeit bedeutet.

Dazu Elisa Schütze, Sprecherin der Grünen Jugend Saar: „Es ist selbstverständlich, dass angesichts der klammen Haushaltslage auch der Landesjugendring nicht von den Sparmaßnahmen ausgenommen werden kann. Diese müssen allerdings in einem Rahmen gehalten werden, der die Existenz des LJRs weiterhin sichert. Wir sind zuversichtlich, dass dies durch die Zugeständnisse im kommenden Jahr gelingen wird.“

Die Grüne Jugend hatte sich bereits Anfang Oktober auf die Seite des Jugendrings gestellt und Annegret Kramp–Karrenbauer dazu aufgefordert, ihre Sparpläne zu überdenken. Durch die nun beschlossenen Zugeständnisse der Landesregierung sieht sich der Verband in seiner Kritik bestätigt. „Bereits in unseren Forderungen an den Koalitionsvertrag haben wir darauf hingewiesen, dass Jugendarbeit im Saarland nicht zu kurz kommen darf.

Wir freuen uns, dass die Regierung dies ernst zu nehmen scheint. Nichts destotrotz wäre uns natürlich lieber gewesen, wenn gar keine Einsparungen von Nöten gewesen wären. Wir sehen jedoch ein, dass das zum jetzigen Zeitpunkt wohl nicht möglich ist. Allerdings fordern wir die Landesregierung auf, den Landesjugendring im kommenden Jahr nicht aus den Augen zu verlieren und im Zweifelsfall weitere Gelder bereit zu stellen. Auch würden wir uns wünschen, dass bis 2012 eine erträglichere Lösung für die Zukunft gefunden wird. Eventuell auch durch Einsparungen innerhalb der Landesregierung selbst“, so Schütze abschließend.