Die 3. Welt im zweiten Weltkrieg

Mit bewegenden Interviews und beeindruckendem Archivmaterial dokumentiert der Film die sexuelle Versklavung Hunderttausender Frauen durch die japanischen Streitkräfte während des Zweiten Weltkriegs in Asien und der Pazifikregion.

Beispielhaft werden fünf Betroffene aus China, Korea, den Philippinen und den Niederlanden vorgestellt. Die von den japanischen Besatzern zynisch als „comfort women” („Trostfrauen”) titulierten Opfer berichten von ihrer Verschleppung, ihrem qualvollen Alltag in den Militärbordellen und ihrem Leben 63 Jahre danach.

Der Film erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen. Im Anschluss gibt es ein Hintergrundgespräch mit Nataly Jung-Hwa Han (Korea Verband, Berlin).

Informationen zum Film

  • Regie: Kim Dong-Won, Südkorea; mit Nataly Jung-Hwa Han
  • Berlin, 2008
  • Länge: 60 Minuten
  • Original mit Untertitel

Spendenaufruf

Der Besuch der Ausstellung und der Vorträge ist kostenlos (mit Ausnahme der Filme). Trotzdem sind erhebliche Kosten entstanden für die Präsentation der Ausstellung, die Organisation des Begleitprogramms und dem Druck der Werbematerialien. Wir freuen uns, wenn Sie unser Anliegen unterstützen und etwas spenden möchten:

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Führung durch die Ausstellung

In begrenzter Zahl können wir Gruppen und Schulklassen eine begleitete Führung durch die Ausstellung anbieten.

Pro Besuchsgruppe fällt für eine Führung eine Eigenbeteiligung von 25 € an. Bitte wenden Sie sich dafür an: Stiftung Demokratie Saarland, Christa Reidenbach, 0681 9062610.

Buch und Unterrichtsmaterialien

Zur Ausstellung gibt es einen Katalog und Unterrichtsmaterialien. Beide Publikationen können bei der Ausstellung erworben werden.

Begleitmaterial