Die 3. Welt im zweiten Weltkrieg

Vortrag zum Thema „Lateinamerika und die Karibik im zweiten Weltkrieg” von Gert Eisenbürger, Informationsstelle Lateinamerika, Bonn.

Eichmann war nur einer von vielen Nazis, die nach dem zweiten Weltkrieg in Südamerika untertauchen konnten.

Die so genannte „Rattenlinie” ermöglichte hochrangigen Nazis, unter Mithilfe der katholischen Kirche aus Europa zu fliehen und mit neuer Identität in Ländern Südamerikas weiter zu leben bzw. unterzutauchen. Umgekehrt waren südamerikanische Länder und die Karibik aber auch Zufluchtsorte für jüdische und politische Flüchtlinge aus Europa.

Zusätzlich analysiert der Referent die ökonomischen und militärischen Folgen des Krieges für Süd- und Mittelamerika.

Gert Eisenbürger hat zahlreiche Bücher und Artikel über lateinamerikanische Themen publiziert. Er hat unter anderem das Buch „Lebenswege – 15 Biographien zwischen Europa und Lateinamerika” herausgegeben und zuletzt eine politische Landeskunde zu Uruguay.

Spendenaufruf

Der Besuch der Ausstellung und der Vorträge ist kostenlos (mit Ausnahme der Filme). Trotzdem sind erhebliche Kosten entstanden für die Präsentation der Ausstellung, die Organisation des Begleitprogramms und dem Druck der Werbematerialien. Wir freuen uns, wenn Sie unser Anliegen unterstützen und etwas spenden möchten:

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Führung durch die Ausstellung

In begrenzter Zahl können wir Gruppen und Schulklassen eine begleitete Führung durch die Ausstellung anbieten.

Pro Besuchsgruppe fällt für eine Führung eine Eigenbeteiligung von 25 € an. Bitte wenden Sie sich dafür an: Stiftung Demokratie Saarland, Christa Reidenbach, 0681 9062610.

Buch und Unterrichtsmaterialien

Zur Ausstellung gibt es einen Katalog und Unterrichtsmaterialien. Beide Publikationen können bei der Ausstellung erworben werden.

Begleitmaterial