Die Grüne Jugend Saar reagiert besorgt auf das PWC – Gutachten, welches dem Saarland ein großes Einsparpotenzial bei der Bildung attestiert.

Dazu Elisa Schütze, Sprecherin der Grünen Jugend Saar: „Sparmaßnahmen im Bereich der Bildung sind stets nur auf kurze Sicht eine Entlastung. Tatsächlich schaufelt man sich dadurch sein eigenes Grab. Natürlich kann man die Klassen vergrößern, Lehrstellen streichen und Schulen zusammenlegen und dadurch die Haushaltslage verbessern, die Frage ist nur, zu welchem Preis? Ein Haus, das auf Sand gebaut ist, wird beim nächsten größeren Unwetter weggeschwemmt und eine Gesellschaft, die auf einem maroden Bildungssystem fußt, kann auf Dauer den Anforderungen nicht standhalten. Gerade im Saarland, wo zukünftig vermehrt der Dienstleistungssektor ausgebaut werden muss, um den Wegfall wichtiger Industriezweige auszugleichen, ist eine solide Grundausbildung unbedingte Vorrausetzung für eine langfristige Verbesserung der finanziellen Situation des Landes.“

Die Jugendorganisation fordert die Regierungsparteien CDU, FDP und Bündnis 90/die Grünen nachdrücklich dazu auf, ihr Versprechen, Bildung von den Sparmaßnahmen ausklammern zu wollen einzuhalten.

„Natürlich werden auf das Saarland dabei in anderen Bereichen schmerzhafte Einschnitte im Rahmen von Sparmaßnahmen zu kommen. Um mit gutem Beispiel voranzugehen erwarten wir von den Landespolitikern auch, dass von der PWC erwähnte Einsparpotenzial bei der politischen Führung zu beachten.“, so Schütze abschließend.

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