Die Grüne Jugend Saar hat die Landesregierung aufgefordert, sich klar zum Erhalt der Rechtswissenschaft an der Universität des Saarlandes zu bekennen. Ein Gutachten des Wissenschaftsrates empfiehlt die weitgehende Einstellung der juristischen Ausbildung. Hierzu Thorsten Comtesse, Sprecher der Grünen Jugend Saar: „Ein Land, welches langfristig seine Eigenständigkeit behalten will, kann nicht auf die Ausbildung eigener Juristen im Landesrecht verzichten.Die Juristenausbildung ist einer der kostengünstigsten und darüber hinaus einer der begehrtesten Studiengänge an der Universität des Saarlandes. Die Streichung kompletter Fachbereiche ist absolut der falsche Weg und senkt die Attraktivität der Universität weiter. Die Universität ist ein wichtiger Standortfaktor für das Saarland und eine wertvolle Investition in die Zukunft unserer Landes. Hier wird eindeutig an der falschen Stelle gespart. Aus unserer Sicht ist eine Volluniversität unverzichtbar für die wirtschaftliche Regionalentwicklung. Ein Saarland ohne Volluniversität ist ein bildungspolitischer Offenbarungseid. Wir wehren uns daher gegen die vom Wissenschaftsrat geforderte Streichung ganzer Fachbereiche und fordern verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen. Vielmehr müssen durch Kooperationen Synergieeffekte erzielt werden, um langfristig eine qualitative Universität im Saarland sichern zu können.“