Die GRÜNE JUGEND Saar ist begeistert über die Öffnung der Ehe, für gleichgeschlechtliche Paare. Das Ergebnis der Abstimmung bedeutet das Ende einer Diskriminierung und einer jahrelangen Ungerechtigkeit für schwule und lesbische Paare. Insbesondere freut sich der politische Jugendverband, dass dank Volker Becks beharrlichem Einsatz die Öffnung der Ehe als „rote Linie“ ins Wahlprogramm der Grünen aufgenommen wurde und dadurch die darauffolgenden Ereignisse angestoßen wurden. „Am Ende haben es alle diejenigen möglich gemacht, die sich jahrelang mit Nachdruck für die Gleichberechtigung von Schwulen und Lesben eingesetzt haben, ganz gleich der Parteizugehörigkeit. Für uns bedeutet dies ein fortschrittlicheres, offeneres Deutschland,“ erklärt Jeanne Dillschneider, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Saar.
Zwar sei heute ein großartiger Tag für alle Schwulen und Lesben, doch Jeanne Dillschneider fügt hinzu: „Jetzt gilt es, weitere Maßnahmen gegen Homo- und Transfeindlichkeit zu treffen. Immer noch erfahren viele Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Ausgrenzung und Hass.“ Wir als Grüne Jugend Saar sehen es als unsere Aufgabe, weiterhin gegen jede Form der Diskriminierung anzugehen. Trotz des heutigen Erfolges: die Gleichstellung der Ehe schließt andere Partnerschaften und Familienformen aus. Wir brauchen eine rechtliche Grundlage, um etwa auch Paartriaden rechtliche Sicherheit zu bieten. Auch alternative familiale Konstellationen brauchen Rechtssicherheit und Unterstützung des Staates.