„Die wage Forderung der Bundesregierung ist bei weitem nicht ausreichend“, so Jeanne Dillschneider, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND SAAR. Mit einem zeitlich begrenzten Pilotprojekt sei den Menschen, die in den Großstädten schmutzige Luft einatmen müssen, nicht geholfen. „Sicher ist, dass wir den öffentlichen Nahverkehr bezahlbar und klimafreundlich gestalten müssen. Ein wichtiger Ansatz wäre es, mit einem einzigen Mobiliars deutschlandweit auf alle Angebote des öffentlichen Nahverkehrs zurückgreifen zu können. Konzepte wie Car- oder Bikesharing müssen dabei Beachtung finden.“
Der Ausbau des Radverkehrs muss unter anderem deutlich gestärkt werden. Vor allem in Städten kann das Rad zu einem sichereren Verkehr beitragen. Abgase und Staus werden dadurch deutlich vermindert. „Natürlich freuen wir uns, dass der Vorstoß zum öffentlichen Nahverkehr diskutiert wird“, ergänzt Klara Sendelbach, ebenfalls Sprecherin der GRÜNEN JUGEND SAAR. „Die Bundesregierung hat schon lange genug die Problematik ignoriert. Der Vorstoß der GroKo bleibt jedoch unausgegoren. Um die Probleme in den Großstädten zu lösen, muss man auch beim Auto ansetzen. Natürlich kann heute der mobilisierte Individualverkehr noch nicht vollständig unterbunden werden. Dennoch müssen Umstände geschaffen werden, und denen der verbleibende Autoverkehr möglich schadstoffarm ist.“ Im Hinblick auf das Saarland ist für das Sprecherinnen-Duo außerdem klar: „ Kostenloser ÖPNV nutzt uns nur dort, wo auch ÖPNV existiert. Leider ist die Anbindung im ländlichen Raum zum Teil immer noch untragbar. Auch hier besteht für uns dringender Handlungsbedarf.“