Die Grüne Jugend Saar begrüßt die Pläne, von Bundesfinanzminister Olaf Scholz, den Steuersatz von Menstruationsartikeln von 19% auf 7% herabzusenken. „Dieser Schritt ist wichtig und richtig, jedoch schon längst überflüssig. Hygieneartikel wie z.B. Tampons oder Binden sind für Menstruierende nämlich essentiell und sollten daher nicht als sogenannte „Luxusartikel“ gelten.“ so Santino Klos, Genderpolitischer Sprecher und organisatorischer Landesgeschäftsführer der Grünen Jugend Saar. Dieser Schritt geht der Grünen Jugend Saar jedoch noch nicht weit genug, denn die Periode wird in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert. Die Landesregierung muss daher zum einen Programme und Kampagnen selbst fördern, die auf dieses Thema aufmerksam machen. Zum anderen aber auch mehr Druck auf die Bundesregierung ausüben, damit diese mehr Kampagnen durchführt. „Die sogenannte „Pink Tax“ könnte hier beispielsweise thematisiert werden: Frauen* zahlen auch bei anderen Hygieneartikeln, wie z.B. Rasierern, drauf, nur weil sie gesellschaftlich für Frauen* bestimmt sind. So kosten die rosa farbenen Rasierer oft mehr als die blauen. Dies ist nur eins von vielen Exempeln, was auch die Verbraucherzentralen der Länder melden. Oft wissen Frauen* dabei nicht, dass sie überhaupt mehr zahlen. Das ist nur eine vieler Strukturellen Ungerechtigkeiten. Mit Aufklärungsarbeit könnte man zumindest in diesem Bereich Ungerechtigkeit eindämmen.“ so Klos abschließend.