GESUNDHEIT: GRÜNE JUGEND FORDERT UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE FÜR DIE PSYCHISCHE GESUNDHEIT VON SCHÜLERINNEN UND SCHÜLERN

Die Grüne Jugend Saar fordert die Ministerinnen Christine Streichert-Clivot und Monika Bachmann dazu auf, Konzepte für Präventions- und Unterstützungsangebote für Schülerinnen und Schüler vorzulegen. Psychische Gesundheit und die psychischen Folgen der Krise dürften nicht weiter vernachlässigt werden.

Dazu Jeanne Dillschneider, Sprecherin der Grünen Jugend Saar: „Die bisherige Salami-Taktik des Bildungsministeriums zeigt auch Auswirkungen auf die Schülerinnen und Schüler. Anstatt eine Gesamtstrategie vorzulegen, hat Ministerin Streichert-Clivot sich monatelang pauschal geweigert, Hybridunterricht überhaupt in Betracht zu ziehen und die erforderlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen. Die damit einhergehende Unsicherheit hat auch psychische Belastungen für Lehrpersonal sowie für die Schülerinnen und Schüler zur Folge.“

Die Grüne Jugend fordere deshalb eine ausreichende psychotherapeutische Versorgung und präventive Konzepte.
„Die Angst vor Ansteckung, die Sorge um Angehörige, das Wegfallen von sozialen Interaktionen und der enorme Prüfungsdruck sind nicht zu unterschätzen. Aber auch schon vor der Pandemie wurde ein Anstieg psychischer Krankheiten bei jungen Menschen festgestellt. Es braucht nicht nur dringend eine bessere Versorgung im Bereich der Psychotherapie, sondern auch ein Ausbau niedrigschwelliger Beratungen und unkomplizierter Hilfsangebote. Auf bestehende Angebote muss besser aufmerksam gemacht werden. Auch für die Zukunft müssen dringend präventive Konzepte entwickelt werden,“ führt Dillschneider abschließend aus.