GRÜNE JUGEND Saar begrüßt vorgeschlagene „Lernbrücken“

GRÜNE Jugend Saar begrüßt Initiative der CDU-Landtagsfraktion zu den „Lernbrücken“ und schlägt vor den Fokus bei der Personalisierung auf ausgebildete Lehrkräfte und Lehramtsstudierende zu legen

Santino Klos, politischer Geschäftsführer der Grünen Jugend Saar, äußert sich dazu wie folgt: „Wir begrüßen die Initiative der CDU-Landtagsfraktion, denn die Pandemie hat bei vielen Schülerinnen und Schülern große Lernlücken hinterlassen. Eine solche Initiative haben wir aus dem Bildungsministerium schmerzlich vermisst. Vor allem die Abschlussklassen und die Grundschüler*innen sind davon stark betroffen. Neben einem freiwilligen Lernangebot müssen zusätzlich, wie bei dem Abiturjahrgang 2021 Inhalte für nicht-prüfungsrelevant erklärt werden.“
Dennoch ist die GRÜNE JUGEND Saar der Meinung, dass bei der Personalisierung dieser Lernbrücken der Fokus anders gelegt werden muss:
„Statt meist vulnerablen Rentnern und Oberstufenschülern, die selbst ihre Lernlücken aufarbeiten und für ihre Abschlussprüfungen lernen müssen, sollte man die viel besser ausgebildeten Lehrkräfte zusätzlich beschäftigen, die sich aufgrund der schlechten Personalisierungspolitik des Bildungsministeriums Jahr zu Jahr von befristeter zu befristeter meist nicht vollen Stelle hangeln müssen. Die würden gerne oft Vollzeit arbeiten, können es aber nicht. Auch sollten Lehramtsstudierende bevorzugt werden, damit diese erste Praxiserfahrungen sammeln können. Darüber hinaus muss auch die Datenlage zur Personalisierung offen gelegt werden, so wie es Markus Tressel MdB und Grünen-Landeschef zuletzt gefordert hatte!“, führt Santino Klos aus.