Bütermann/Klos: Diskriminierung von trans* Menschen umgehend beenden!

Anlässlich des Welttages der Sichtbarkeit von trans* Menschen am 31. März erklären Lara Bütermann, Genderpolitische Sprecherin der, und Santino Klos, Politischer Geschäftsführer:
Das mehr als vierzig Jahre alte „Transsexuellengesetz“ (TSG) ist völlig veraltet und nicht auf dem Stand der bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Es degradiert trans* menschen zu „psychisch kranken“ und stigmatisiert diese damit. Deshalb muss die saarländische Landesregierung in einer Bundesratsinitiative darauf hin wirken, dass dieses Gesetz schnellstmöglich abgeschafft wird und durch ein Gesetz, das das Selbstbestimmungsrecht wahrt und trans* Menschen nicht das Leben schwer macht, ersetzt wird. Zwar ist eine Reform dieses TSG im Landesaktionsplan „Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identität akzeptieren – gegen Homo- und Transfeindlichkeit“ aufgeführt, allerdings muss sie diese Vorhaben auch endlich in die Tat umsetzen. Außerdem müssen zügig die saarländischen Beratungsstrukturen im ländlichen Raum ausgebaut werden.