17. August 2026

Grüne Jugend Saar kritisiert Umweltministerin Berg wegen der aktuellen Waldbrandlage und dem fehlenden Bevölkerungsschutz

Grüne Jugend Saar fordert Umweltministerin Berg wegen der rasanten
Ausbreitungen des Waldbrandes in Illingen zum Handeln auf. Wir brauchen
noch in diesem Jahr eine ausführliche, wissenschaftlich fundierte,
saarländische Waldbrand-Strategie, um Kommunen zu entlasten und den
Schutz der Einsatzkräfte vor Ort zu sichern.

Hunderttausende Hektar Wald sind seit Jahresbeginn in Europa verbrannt.
Nun ist die Katastrophe auch im Saarland angekommen, denn seit Sonntag
Nachmittag brennen nun auch mehrere Hektar Wald im Landkreis
Neunkirchen. Dabei ist der Wald durch seine Funktion als CO2 Speicher,
ein zentraler Stützpfeiler im Kampf gegen den Klimawandel. Ebenfalls
agiert er als massiver Wasserspeicher und verhindert somit konsequent
Hochwasserkatastrophen wie das Pfingsthochwasser 2024. Dies zeigt der
saarländische Wald muss geschützt werden.


Das Land darf sich nicht nur auf die Arbeit der Ehrenamtlichen vor Ort
verlassen, sondern braucht selbst lokale Kapazitäten.
Es braucht Investitionen in die Ausrüstung der Waldbrandbekämpfung zur
Evakuierung von Mensch und Tier. Der Katastrophenschutz muss stärker auf
mögliche Brände vorbereitet sein und Personal muss entsprechend
kompetent ausgebildet werden.

Micah Zimmermann, Sprecherin der Grünen Jugend Saar erklärt: “Auch wenn
Waldbrände sich über mehrere Bundesländer erstrecken, obliegt die
Bekämpfung jener bislang den Städten und Kommunen, die finanziell und
personell am Limit sind. Das Ministerium muss jetzt eine zukunfstfeste
Waldbrand-Strategie aufstellen, um Kommunen und Städte zu entlasten.”

Finn Schlicker, Sprecher der Grünen Jugend Saar ergänzt: “Die
Landesregierung ignoriert seit Monaten die Auswirkungen der
gegenwärtigen Katastrophe. Auch im Hitzschutz hinkt das Saarland
hinterher.  Kommunale Hitzeschutzkonzepte sind nicht vorhanden und
Pflegestellen, Kindergärten und Altersheime leiden massivst darunter.
Die aktuellen Waldbrände sind nur die Spitze des Eisberges und die
logische Folge des fehlenden Handelns. Die Landesregierung schützt ihre
Bevölkerung nicht genug!”