Landesmitgliederversammlung am 06.11.22

UNTEN BUTTONS MIT DEN LINKS

Liebe Freund:innen, liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

wir freuen uns sehr euch gem. § 4 Abs. 2 unserer Landessatzung zu unserer nächsten Landesmitgliederversammlung (LMV) einladen zu dürfen. Sie findet statt: am Sonntag, den 6.11.22, 11:30 Uhr, in der Europa-Jugendherberge Saarbrücken (Meerwiesertalweg 31, 66123 Saarbrücken)

  • Es gelten die jeweils geltenden Corona-Regeln! Wer sich nicht an Auflagen und Hygienevorschriften hält, wird die Versammlung verlassen müssen.
  • Anträge, Satzungsänderungsanträge, Änderungsanträge und Bewerbungen werden online im Antragsgrün eingereicht. Bitte beachtet dazu die drei verschiedenen Felder für die verschiedenen Antragsformen. Fristen auf Antragsgrün (gem. § 4 Abs. 7 unserer Landessatzung):
    • Satzungsänderungsanträge: Sonntag, 30.10.22, 11:30 Uhr
    • Änderungsanträge für Satzungsänderungsanträge: Sonntag, 30.10.22, 11:30 Uhr
    • Bewerbungen: Freitag, 04.11.22, 11:30 Uhr
    • Anträge und Änderungsanträge für Anträge:  Freitag, 04.11.22, 11:30 Uhr
  • Prinzipiell könnt ihr auch auf der Versammlung Anträge und Bewerbungen einreichen. Der Vorstand bittet dennoch darum, die Unterlagen bei Antragsgrün einzureichen, da diese sonst im Antragsbuch, das vor Beginn der Versammlung versendet wird, fehlen. Satzungsänderungsanträge und Änderungsanträge für solche können nach Ablauf der Antragsfrist nicht mehr eingereicht werden.
  • Wir erstatten euch Fahrtkosten mit dem Auto lediglich, wenn eine Fahrgemeinschaft mit mindestens drei Personen organisiert wird. Bitte gebt uns unter buero@gruenejugendsaar.de Bescheid, wenn ihr eine Fahrgemeinschaft bildet.
  • Eure Ortsgruppen können euch PDF-Bewerbungen im GJ-Design erstellen. Die Bewerbungen beinhalten: Bewerbungstext, Foto, Social-Media, Grünes und sonstiges Engagement. Wenn es bei euch keine Ortsgruppe gibt, dann wendet euch bitte an buero@gruenejugendsaar.de.

Hier haben wir euch die wichtigsten Links zusammengestellt:

Als Tagesordnung schlägt der Landesvorstand vor:

  1. Begrüßung durch Sprecherin Jeanne Dillschneider und Sprecher Santino Klos
  2. Formalia
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
    1. Bestimmung des Präsidiums (Leitung, Protokoll, Beisitzer:in)
    2. Bestimmung der Wahlhelfer:innen
    3. Abstimmung über die der Tagesordnung
  4. Berichte
    1. Landesvorstand und Genderpolitische Sprecherin
    2. Schatzmeister und Kassenprüfung
  5. Haushalt/Finanzen
  6. Entlastung des Landesvorstandes
  7. Satzungsänderungsanträge
  8. Wahl eines neuen Landesvorstandes und Grußworte
    1. Sprecher:innen
    2. Schatzmeister:in
    3. Politische:r und organisatorische:r Geschäftsführung
    4. Pressesprecher:in
    5. Beisitzer:innen
  9. Weitere Wahlen
    1. Kassenprüfung
    2. Genderpolitische*r Sprecher*in
    3. Antidiskriminierungsbeauftragte*r
    4. Delegierte Landesparteitag Bündnis 90/Die Grünen Saarland
    5. Delegierte Landesparteirat/Kleiner Parteitag Bündnis 90/Die Grünen Saar
    6. Delegierte Länderrat der GRÜNEN JUGEND Bundesverband
    7. Delegierte Bundesfinanzausschuss der GRÜNEN JUGEND Bundesverband
    8. Awarenessteam
  10. Anträge
  11. Sonstiges

Zu TOP 8.3. und 8.4.: Hier dürfen nur solche Mitglieder mit abstimmen, die GLEICHZEITIG auch Mitglied bei Bündnis 90/Die Grünen Saarland sind („Doppelmitglieder“). Diese erhalten bei der Akkreditierung eine zweite Stimmkarte, die nur für diese zwei TOPs gedacht sind.

Bis dann und grüne Grüße

Santino Klos und Jeanne Dillschneider

Landessprecher:innen der GRÜNEN JUGEND Saar

Grüne im Saarland fordern Beschleunigung des AfD-Parteiverbotsverfahrens

(Pressemitteilung vom 13.05.2024)

Nachdem die AfD bereits 2021 vom Verfassungsschutz als „extremistischer Verdachtsfall“ eingestuft wurde, ist die Klage der Partei gegen diese Einstufung nun in zweiter Instanz vor dem Oberverwaltungsgericht Münster gescheitert.


Dazu Jeanne Dillschneider, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Saar: „Schon seit einigen Jahren prangern wir Grünen Politiker*innen im Saarland die Abwertung und Diskriminierung von deutschen Staatsangehörigen mit Migrationshintergrund durch die AfD bzw. die Hassreden, mit denen die Partei Muslim*innen und Migrant*innen verunglimpft an. In diesem Zusammenhang betrachten wir das Urteil vom OVG Münster als wegweisend, da es uns endlich gestattet, die demokratie- und verfassungsfeindlichen sowie rechtsextremen Bestrebungen der AfD beim Namen zu nennen.“


Dillschneider weiter: „Gerade vor dem Hintergrund des aktuellen Sinkens der Hemmschwelle in Bezug auf die Verwendung von Gewalt und der sich häufenden Angriffe auf Politiker*innen und Mandatsträger*innen, an der die AfD mit ihren hetzerischen Äußerungen nicht ganz unbeteiligt sein dürfte, muss das Verbotsverfahren gegen die Partei dringend beschleunigt werden. Ein erster Schritt in diese Richtung könnte dabei auch der Ausschluss der AfD aus der Parteienfinanzierung sein.“

Saar-Grüne fordern Maßnahmepaket zun Schutz der Demokratie

(Pressemitteilung vom 13.05.2024)

Vor dem Hintergrund der sich häufenden Angriffe auf Amts- oder Mandatsträger*innen wie den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke konstatierte die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger kürzlich eine Zunahme der gesellschaftlichen Verrohung sowie eine Abnahme des Respekts vor anderen. Die Saar-Grünen betrachten das Sinken der Hemmschwelle in Bezug auf Gewalt mit Sorge und fordern ein umfassendes Maßnahmenpaket für Demokratieförderung und eine Stärkung der Justiz, das schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden muss.


Jeanne Dillschneider, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Saar erklärt: „Angesichts der akuten und sich immer weiter zuspitzenden Lage fordern wir die Landesregierung dazu auf, endlich die Notbremse zu ziehen. Sie sollte kurzfristige Maßnahmen einleiten, die der Justiz und der Polizei bei der Verfolgung von Beleidigungen, Hassparolen sowie von Angriffen auf Politiker*innen den Rücken stärken. In einem ersten Schritt wäre vor allem eine personelle und finanzielle Aufstockung angebracht, um die Staatsanwaltschaft zu entlasten und eine schnellere Bearbeitung der Verfahren zu gewährleisten.“


Volker Morbe, Landesvorsitzender der Saar-Grünen, dazu: „Darüber hinaus appellieren wir an die Verantwortung aller, aber vor allem an die Führungspersonen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft, die für die Werte unserer Demokratie mitverantwortlich sind bzw. diese kommunizieren und vermitteln müssen. Gleichzeitig fordern wir eine Verstärkung der Maßnahmen der Demokratieerziehung in der Schul- und Erwachsenenbildung wie beispielsweise den Einsatz von Zivilcouragetrainings, Rollenspielen oder Simulationen, um langfristig ein respektvolleres und toleranteres Miteinander zu erreichen.“

Saar-Grüne unterstützen Bundesratsinitiative der Grünen in Sachsen zum Schutz vor politischem Stalking

(Pressemitteilung vom 10.05.2024)

Vor dem Hintergrund der in besorgniserregendem Maße zunehmenden Angriffe auf unter anderem Wahlkampfhelfer*innen der Grünen, den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke und die Berliner SPD-Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hat das grüne sächsische Justizministerium vorgeschlagen, einen § 106a „Beeinflussung von Amts- und Mandatsträgern“ ins Strafgesetzbuch einzufügen.


Jeanne Dillschneider, Landesvorsitzende der Grünen im Saarland, kommentiert diese Initiative mit folgenden Worten: „Wir Grüne sind zutiefst von den Attacken auf Politiker*innen und Wahlkampfteams, die in den letzten Tagen stattgefunden haben, erschüttert und unterstützen den Vorstoß aus Sachsen zu einer entsprechenden Gesetzesänderung. Den zunehmenden Hassbotschaften und Bedrohungen, denen Amts- und Mandatsträger*innen ausgesetzt sind, muss ein Riegel vorgeschoben werden, da sonst die Bereitschaft zur Übernahme politischer Aufgaben sinkt, was wiederum die Funktionsfähigkeit des demokratischen Rechtsstaates unterhöhlt.“


Volker Morbe, ebenfalls Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Saar, fügt hinzu: „Mit Entsetzen beobachten wir Grünen Politiker*innen im Saarland diese neue Eskalationsstufe antidemokratischer Gewalt. Durch die Einführung des neuen Paragrafen könnte der Beeinflussung von Amts- und Mandatsträger*innen durch politisches Stalking sowie Eingriffen in deren Privatleben zum einen besser polizeilich vorgebeugt und zum anderen könnten diese auch stärker repressiv geahndet werden, weswegen hier akuter Handlungsbedarf besteht.“

Saar-Grüne sprechen sich für freiheitlichen Umgang mit geschlechtersensibler Sprache aus

(Pressemitteilung vom 08.05.2024)

Nachdem seit dem 1. April in Bayern ein Genderverbot für den Schriftverkehr in Behörden, Schulen und Hochschulen gilt, sprach sich kürzlich auch die Saar-CDU für ein ähnliches Vorgehen in unserem Bundesland aus. Die Grünen im Saarland distanzieren sich von diesen Forderungen und sprechen sich für eine Verwendung aller Formen der geschlechtergerechten Sprache aus, solange diese die Kommunikation und vor allem das Verständnis nicht beeinträchtigen.


Volker Morbe, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen Saar, äußerte sich zu der Debatte folgendermaßen: „Wir Saar-Grünen unterstreichen die wichtige Bedeutung des Genderns als Beitrag zur Sichtbarmachung und Gleichberechtigung aller Geschlechter. Ein etwaiges staatlich angeordnetes Verbot der geschlechtersensiblen Sprache empfinden wir als einen Eingriff in die persönliche Freiheit des Einzelnen bzw. als Bevormundung.“

Jeanne Dillschneider, die Landesvorsitzende der Grünen im Saarland, erklärt dazu: „Wir befürchten, dass ein Genderverbot die queerfeindliche Stimmung im Land befördern könnte, und verweisen darauf, dass es Sprachwandel sowie einen kreativen Umgang mit Sprache schon immer gegeben hat. Deswegen sind wir der Meinung, dass die Menschen in Bezug auf das Gendern sprechen und schreiben sollen, wie sie wollen.“

Grüne Saar: 08. Mai soll im Saarland Gedenktag werden

(Pressemitteilung vom 07.05.2024)

Am 8. Mai vor nunmehr 79 Jahren endeten der Zweite Weltkrieg und die Terrorherrschaft der Nationalsozialisten. Die Saar-Grünen fordern die Landesregierung dazu auf, der Initiative von Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Thüringen zu folgen und den „Tag der Befreiung“ zu einem Gedenktag zu machen.

Volker Morbe, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grüne Saar dazu: „Durch die Ernennung des 8. Mai zu einem Gedenktag kann dessen Status als wichtigem Teil der deutschen Erinnerungskultur und als Meilenstein der Etablierung des demokratischen Regierungssystems Rechnung getragen werden. Zugleich zeigt vor allem die steigende Verbreitung von demokratiefeindlichen, anti-israelischen und antisemitischen Aussagen, die teilweise sogar von Saarbrücker Tageszeitungen uneingeordnet und unwidersprochen gedruckt werden, die Notwendigkeit nicht nur eines mahnenden Gedenkens, sondern auch einer fortlaufenden Aufarbeitung der begangenen Verbrechen. Im Rahmen von Demonstrationen und Kundgebungen sowie durch Bildungsveranstaltungen und Aufklärungsarbeit zu den Ursachen und Folgen des Zweiten Weltkriegs bzw. des deutschen Faschismus sollten wir uns und anderen immer wieder vor Augen führen, dass unsere Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist.“

Auch die Saar-Grünen erinnern im Rahmen einer Veranstaltung, an der auch Yoram Ehrlich als Mitglied der Repräsentanz der Synagogengemeinde Saar und Präsidiumsmitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft teilnehmen wird, mit Gedenkworten und durch die Reinigung von Stolpersteinen an die Opfer des nationalsozialistischen Regimes.

Saar-Grüne begrüßen Einrichtung einer Polizei-Anlaufstelle für queerfeindliche Starftaten

(Pressemitteilung vom 06.05.2024)

Vor dem Hintergrund der bundes- und landesweit zunehmenden Anzahl queerfeindlicher Straftaten bewerten die Grünen im Saarland die geplante Ausschreibung für eine Ansprechperson für queere Menschen bei der Polizei als wichtigen Schritt auf dem Weg zur Verbesserung der Lebensbedingungen der LGBTIQ+-Community. Auch im Saarland kam es in letzter Zeit vermehrt zu queerfeindlichen Handlungen, Plakate vom AK Queer an der Universität des Saarlandes wurden abgerissen und 2022 Teilnehmer*innen der Saarbrücker CSD-Parade angegriffen. 

Dazu Jeanne Dillschneider, Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Saar: „Schon seit mehreren Jahren betonen wir Grünen den Handlungsbedarf im Einsatz für queere Belange und haben mehr als einmal die Einrichtung einer entsprechenden polizeilichen Anlaufstelle gefordert. Aktuelle queerfeindliche Handlungen wie der Angriff auf Teilnehmer*innen der Saarbrücker CSD-Parade oder herabgerissene Plakate vom AK Queer an der Universität des Saarlandes zeigen einmal mehr, dass die Pflege von Statistiken zu LGBTIQ+-Gewalt allein nicht ausreicht und endlich konkrete Maßnahmen eingeleitet werden müssen. In diesem Zusammenhang wäre eine grundsätzliche Sensibilisierung aller Polizist*innen in Aus- und Fortbildung in Bezug auf queerfeindliche Straftaten wünschenswert, um die Kommunikation zwischen der LGBTIQ+-Community und den Strafverfolgungsbehörden zu verbessern und die Anzeigenbereitschaft Ersterer zu steigern.“

Grüne fordern mehr Transparenz im Startchancenprogramm

(Pressemitteilung vom 04.05.2024)

Seit wenigen Tagen sind die 55 saarländischen Schulen, die am Startchancenprogramm teilnehmen bekannt. Diese Schulen werden zusammen über zehn Jahre hinweg 120 Millionen Euro zusätzlich erhalten. Dieses Programm der Bundesregierung steht für mehr Bildungsgerechtigkeit und beruht auf den Säulen: Inklusive und förderliche Lernumgebung schaffen, bedarfsgerechte Schul- und Unterrichtsentwicklung fördern, Personal zur Stärkung multiprofessioneller Teams und Schulsozialarbeit finanzieren.

Die saarländischen Grünen begrüßen sehr die Einführung des Startchancenprogramms, kritisieren allerdings das saarländische Auswahlverfahren der Schulen.

Dazu die Landesvorsitzende Jeanne Dillschneider: „Das Startchancenprogramm hat das Ziel die Schülerinnen und Schüler zu fördern, die diese Förderung dringend benötigen. Deshalb ist die Auswahl der Schulen, die daran teilnehmen sollen, ein Prozess, der für alle transparent sein sollte und der von klaren Kriterien bestimmt sein muss.  Dies war und ist nicht der Fall. Kürzlich wurden 55 Schulen benannt, die besonders von den weitläufigen genannten Kriterien Armut und Sprache besonders betroffen wären. Dass sich die genannten Schulen freuen, dass ihnen endlich die dringend benötigte Unterstützung zukommt, ist richtig und verständlich. Niemand sollte diesen Schulen die Unterstützung absprechen. Aber was ist mit den anderen Schulen? Den Erziehungsberechtigen und Lehrkräften dort ist es unverständlich, warum ihre Schule nicht ausgewählt wurde. Sie können darüber nur spekulieren. Denn alle Schulen im Saarland benötigen mehr Unterstützung als sie derzeit bekommen.

Der Landesvorsitzende Volker Morbe ergänzt: „Während andere Bundesländer schon seit Jahren für ihre Schulen Sozialindices errechnen, die solche Entscheidungen für alle Schulleitungen nachvollziehbar machen, wird eine solch zukunftsweisende Entscheidung hierzulande mit unspezifischen Kriterien und der Aussage „Schulen in herausfordernder Lage mit einem hohen Anteil sozio-ökonomisch benachteiligter Schülerinnen und Schüler würden ausgewählt“ getroffen. Dazu seien die Zahlen aus der Übernahme der Schulbuchgebühren als Hinweis auf Armut und die Ergebnisse der jährlichen Sprachtests als Indikator für Migration genommen worden. Letzteres wird von den Schulen intern durchgeführt. Diese Werte sind also nicht valide.
Transparenz und Fairness allen Schulen gegenüber, die nicht ausgewählt wurden, sieht anders aus. Aus diesem Grund fordern wir, den nicht ausgewählten Schulen ihre Zahlen im Vergleich zu den Startchancenschulen anonymisiert, aber transparent darzulegen und auch diesen Schulen auf der Grundlage dieser Daten entsprechende Unterstützung aus landeseigenen Haushaltsmitteln zukommen zu lassen.“

Grüne deuten Aussagen des WVO als Offenbarungseid über Missplanungen in der Wasserversorgung im Saarland

(Pressemitteilung vom 01.05.2024)

Zu der Pressemitteilung der Wasserversorgung Ostsaar GmbH (WVO) über eine mögliche Renaturierung des Königsbruchs-Moors, in der kritisiert wurde, dass eine Wiedervernässung „mit der gleichzeitigen Reduzierung der Wassergewinnung“ deutliche Auswirkungen auf die Trinkwasserversorgung in weiten Teilen des Saarlandes hätte, reagieren die Grünen Saarland mit Unverständnis.

Dazu Volker Morbe, Landesvorsitzender: „Die Warnungen des WVO vor einer möglichen Unterversorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser bei einer Wiedervernässung des Königsbruchs sind als Eingeständnis von jahrelanger Fehlplanung und Misswirtschaft in der saarländischen Wasserversorgung zu deuten. Es liest sich wie ein Offenbarungseid.“

Denn immer noch liegen keine aktuellen Zahlen über die Grundwasserneubildung im Saarland vor, obwohl diese vom damaligen Umweltminister Jost bereits für 2020 versprochen waren. Genauso bleibt die jetzige Umweltministerin Berg das Wasserversorgungskonzept Saarland 2040, es war für April 24 angekündigt, schuldig.
1996 steht für den Königsbruch eine Obergrenze der Förderung von 1,5 Mio m³ bei 230 oder gar 280 l Grundwasser Neubildung pro m² im Jahr, wohingegen Rheinland-Pfalz in Waldmohr mit 115 l und sinkendem Grundwasserspiegel rechnet.

„Dass die alten Zahlen offensichtlich unbrauchbar sind, wird durch die getätigten Aussagen deutlich. Nun langsam stürzt das Kartenhaus der Landesregierung ein und die WVO hat ein besonders großes Problem: Sie hat sich kein Trinkwasser aus der Talsperre in Nonnweiler gesichert. Es liegt nahe, dass das der Grund des Schweigens über die tatsächliche Datenlage ist“, kritisiert Morbe.

Morbe abschließend: „Verwunderlich ist, dass nun die WVO politische Positionen zur Gesamtwasserversorgung im Saarland äußert, was eigentlich Aufgabe des Umweltministeriums wäre. Noch verwunderlicher ist es, dass mit Argumenten, die aus der eigenen Planlosigkeit heraus resultieren, die kritisiert werden, die mit einer Wiedervernässung der größten Moorlandschaft im Saarland eine berechtigte Forderung stellen, nämlich die Grünen. Andere Projekte, die erheblichen Einfluss auf die Grundwasserentnahme bzw. Grundwasserneubildung haben, blendet der WVO dabei genauso aus wie die Auswirkungen des Grubenwasseranstiegs auf die zukünftige Wasserversorgung.“ 

Ausschreibung: Assistenz des Landesvorstandes (m/w/d – Minijob)

Die GRÜNE JUGEND Saar ist ein eigenständiger Jugendverband, der sich für eine ökologisch-soziale, gerechtere und solidarische Politik im Saarland einsetzt. Zur Unterstützung des Landesvorstandes suchen wir eine:n Mitarbeiter:in für unsere Landesgeschäftsstelle.

Deine Aufgaben:

  • Unterstützung bei administrativen Aufgaben, Kampagnen und der Organisation von Veranstaltungen
  • Pflege und Aktualisierung von Verteilern, Mitgliederverwaltung
  • Unterstützung bei der Erstellung des Rechenschaftsberichts und von Verwendungsnachweisen 

Du bringst mit:

  • Spaß am Organisieren
  • Strukturierte, genaue und sorgfältige Arbeitsweise
  • Identifikation mit junger, linker Politik
  • Sehr gute Kenntnisse gängiger MS-Office-Anwendungen
  • Motivation und Geduld bei der Arbeit mit Ehrenamtlichen
  • Einsatzbereitschaft und Teamfähigkeit 

Fakten zur Stelle:

  • Die Stelle ist unbefristet
  • Beginn zum 15.03.2024
  • Umfang: 6 Stunden pro Woche
  • Hauptarbeitsort ist die Landesgeschäftsstelle der GRÜNEN JUGEND Saar in der Eisenbahnstraße 39 in 66117 Saarbrücken 

Bewerbungen von Frauen, Inter und Trans* Personen, sowie Menschen, die strukturell benachteiligt werden, sind besonders erwünscht.

Bitte sende uns Deine schriftliche Bewerbung ausschließlich in digitaler Form als zusammenhängendes PDF-Dokument als E-Mail-Anhang bis zum 18.02.2024 per Mail an: buero@gruenejugendsaar.de

GRÜNE JUGEND SAAR KRITISIERT ECKPUNKTE ZUR KINDERGRUNDSICHERUNG!

Die GRÜNE JUGEND Saar kritisiert die von der Bundesregierung vorgestellten Eckpunkte zur Kindergrundsicherung. Auch wenn die Bündelung der Sozialleistungen grundsätzlich ein großer Erfolg sei, seien die geplanten Ausgaben zu niedrig, um Kinderarmut in Deutschland wirksam zu bekämpfen.

Dazu Sprecher der GRÜNEN JUGEND Saar, Santino Klos: „Die Kindergrundsicherung ist eines der wichtigsten sozialpolitischen Projekte der Ampel-Regierung im Bund. Neben dem großen Vorteil der automatischen Auszahlung der gebündelten Leistungen, die bürokratische Hürden abbauen und dafür sorgen wird, dass alle Familien ihre Leistungsansprüche sicher erhalten werden, reicht der Umfang der geplanten Ausgaben schlichtweg nicht aus, um Kinderarmut in Deutschland wirksam bekämpfen zu können. Die von Finanzminister Christian Lindner (FDP) zur Verfügung gestellten 2,4 Milliarden Euro, statt der von Familienministerin Lisa Paus geforderten 12 Milliarden Euro werden der dramatischen Situation von Familien mit Kindern in Armut bei weitem nicht gerecht.“

Im Saarland habe dieser Gesetzesvorschlag besondere Auswirkungen, da die Situation hierzulande im Bundesvergleich auffallend dramatisch sei.

„Obwohl das Saarland zum Beginn der 2010er Jahre eine Kinderarmutquote von 16,5% hatte, und somit unter dem Bundesdurchschnitt von 18,2% lag, stieg diese im Vergleich zum Jahr 2019 rapide um 6% an, während bundesweit nur ein Anstieg von 2,3 Prozentpunkten zu vermelden ist. Das ist ein besorgniserregender Anstieg. Das zeigt: Kinderarmut ist vor allem im Saarland ein zunehmend größer werdendes Problem. 2,4 Milliarden Euro sind einfach zu wenig, um dieses Problem langfristig zu beheben. Wir fordern eine Kindergrundsicherung, die ihren Namen verdient!“, so Klos abschließend.

Mach mit!

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Positionen

Jung. Grün. Stachelig. Mit diesem Selbstverständnis haben wir die Visionen der GRÜNEN JUGEND in ein Programm gegossen. Wir zeichnen ein Bild davon, wie wir uns eine ökologische, solidarische und basisdemokratische Gesellschaft vorstellen. Wir wollen die Welt verändern - im Hier und Jetzt!

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vor Ort

Wir sind in zahlreichen Kreis- und Ortsverbänden organisiert. Bestimmt auch einer in deiner Nähe!

Kreis-/Ortsverband finden:

Leider kein Ergebnis. Versuche eine allgemeinere Suche.
GRÜNE JUGEND Blieskastel
Lara Ensslin und Jonas Schmidt
Sprecherin und Sprecher
66440 Blieskastel
buero@gj-blieskastel.de
GRÜNE JUGEND Püttlingen
Magdalena Gillet und Hanna Ferdinand
Sprecherinnen
66126 Püttlingen
püttlingen@gj-sb.de
gj-sb.de/puettlingen
GRÜNE JUGEND Kreis Saarpfalz
Ylenia Will Finn Schlicker
Sprecher:innen
buero@gj-saarpfalz.de
https://gj-saarpfalz.de
GRÜNE JUGEND Kreis Merzig-Wadern
Hannah Dewes und Jonas Morbe
Sprecher:innen
66687 Wadern
buero@gj-merzig-wadern.de
https://gj-merzig-wadern.de
GRÜNE JUGEND Kreis Saarlouis
Tim Gilzendegen
Sprecher
66740 Saarlouis
buero@gj-sls.de
https://saarlouis.gruene-jugend.de
GRÜNE JUGEND Regionalverband Saarbrücken
Annalena Meszkatis und Alina Cengiz
Sprecherinnen
Eisenbahnstraße 39
66117 Saarbrücken
0681 389 70 0
buero@gj-sb.de
https://gj-sb.de
GRÜNE JUGEND Kreis Neunkirchen
Joshua Wirth und Tim Mörsdorf
Sprecher
66538 Neunkirchen
buero@gj-neunkirchen.de
https://gj-neunkirchen.de

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